Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB)
Die MHDBDB ist eine seit 1992 aufgebaute Forschungsinfrastruktur zur mittelhochdeutschen Sprache und Literatur, begonnen von Horst P. Pütz (Kiel) und Klaus M. Schmidt (Bowling Green) und seit 2002 an der Universität Salzburg. Sie enthält 667 Texte mit Lemmatisierung, Wortartenangaben und Anbindung an ein Begriffssystem. 2024 bis 2026 wurde der gesamte Datenbestand von RDF nach TEI migriert. Die Daten liegen offen auf GitHub und Zenodo; die neue Oberfläche MHDBDB Next arbeitet ohne Datenbankserver direkt auf den TEI-Dateien, MHDBDB Graph bleibt als RDF-Zugang bestehen.
Meine Aufgaben: Datenmigration und Kuratierung des TEI-Bestands, User Acceptance Testing für MHDBDB Next, Projektkoordination und Drittmittelanträge, TEI-Dokumentation, XPath- und XSLT-Skripting.
- Websitemhdbdb.plus.ac.at
- WebsiteMHDBDB Next
- WebsiteMHDBDB Graph
- Codemhdbdb-tei-only
- CodeMHDBDB-next
- CodeMHDBDB-graph
- CodeGitHub-Organisation
- DatenTEI-XML-Repositorium (Zenodo)
- ProjektseiteUniversität Salzburg
- BlogMHDBDB Next: Forschen ohne Datenbankserver
Teilprojekte
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10/2024 – 12/2026
Users First. Optimierung von User Interface, User Experience und Crowdsourcing an der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank Förderung: CLARIAH-AT (BMFWF) Stabilisierung von MHDBDB Graph (RDF) und Aufbau von MHDBDB Next (TEI). Nutzer:innen können Belege beitragen und automatisch erzeugte Daten prüfen. Verantwortlich: Katharina Zeppezauer-Wachauer, Julia Hintersteiner, Alan Lena van Beek.
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10/2024 – 12/2026
MHDBDB goes AI. Datenaufbereitung für das OER-LLM ParzivAI Förderung: CLARIAH-AT (BMFWF) Aufbereitung der MHDBDB-Daten in offenen Formaten (TEI, RDF, JSON, Plain Text) und eine offene API für Lemma-Abfragen als Material für ParzivAI, ein LLM zur Übersetzung mittelhochdeutscher Texte (Prototyp: Florian Nieser und Thomas Renkert, Heidelberg). Verantwortlich: Katharina Zeppezauer-Wachauer, Julia Hintersteiner, Alan Lena van Beek. Dazu der Hackathon „Von historischen Daten zu KI“ (Salzburg, Oktober 2025).